NewsHistory of Cocktails – LADYKILLER

16. Mai 2018by Andy Romanowski
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“Und wer hat’s erfunden?” – ja, tatsächlich ein Schweizer! Verrucht, fruchtig – der “Ladykiller” trägt seinen Namen nicht ohne Grund. Mit reichlich Alkohol in sich verdreht er den Damen schnell den Kopf und erobert im Sturm jeden Gaumen.

1984 – And the winner is: Ladykiller!

Peter Roth, ein gelernter Schweizer Koch, übernahm 1984 die Barleitung der Kronenhallen-Bar in Zürich. Im selben Jahr zog es den Barchef nach Hamburg, um sich mit einem fruchtigen, tropisch anmutenden Cocktail der Jury der International Bartender Association zu stellen. Hierbei ging es um nichts Geringeres als den Longdrink-Weltmeistertitel. Peter trat mit seiner Eigenkreation “Ladykiller” an. Den Verlauf des Cocktail-Contests können wir leider nicht detailgetreu nachstellen, Peter Roth jedoch holte den Weltmeistertitel! Mit gewohnter Showeinlage und der perfekten Zubereitung. Welch imposante Sause es wohl darauf in der Kronenhallen-Bar gab? Mit Sicherheit sehr ausgelassen, der “Ladykiller” floss in Strömen. Welcher Cocktail kann schon mit Fug und Recht von sich behaupten, ein Weltmeister zu sein? Wow!

Peter Roth selbst gewann seither noch einige weitere Cocktail-Wettbewerbe. Der “Ladykiller” jedoch ist bisher seine bekannteste Kreation. Vor zwei Jahren, 2016, legte er den Shaker nieder und verabschiedete sich aus der Kronenhallen-Bar. Nach vierzig Jahren hinter jener Theke ging er in den Ruhestand.

Wie kam der Ladykiller zu seinem Namen?

Es ranken sich einige Geschichten um die Namensgebung. Sie ähneln sich jedoch alle. Im Groben geht es um eine junge Dame, die nach dem Genuss des Cocktails “Ladykiller” beschwipst vom Barhocker gerutscht sei und dabei einen Satz hauchte, in dem sie den Barchef oder den Cocktail als eben jenen “Ladykiller” bezeichnete. Wen sie nun damit meinte, weiß man nicht genau. Vielleicht ja beide? 😉

Woran ihr einen guten Ladykiller erkennt

Ziemlich raffiniert versteckt der “Ladykiller” seine alkoholische Komponente. Das Rezept des fruchtigen Cocktails ist so konzipiert, dass der Gin zur Nebensache wird. Das fruchtige Geschmacksabenteuer wird vom Saft der Ananas und Maracuja getragen. Dekorativ können hier auch eben jene Früchte dazu gereicht werden. Exotisch und fruchtig erfrischt er an warmen Sommertagen und in heißen Nächten.

In unserer kukki-Variante des Ladykillers findet ihr noch eine weitere Frucht. Habt ihr schon mal versucht, eine Ananas in eine Flasche zu quetschen? Geht nicht? Eben – da weder Ananas noch die Maracuja-Frucht eine gute Figur in unseren Flaschen machten, entschieden wir uns für die Heidelbeere als i-Tüpfelchen. Geduldig wartet sie bis ihr den kukki-Cocktail “Ladykiller” aus dem Winterschlaf erweckt und antaut. Worauf wartet ihr? Chin-chin!

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