NewsHistory of Cocktails

9. Juli 2018by kukki
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Wir haben euch ja bereits die Geschichte der Cocktails Sex on the Beach, Moscow Mule und die des Ladykiller näher gebracht. Da haben wir das Feld von hinten aufgerollt. Wir schalten mal einen Gang zurück und nehmen euch mit – zum Beginn des Zaubers.

History of Cocktails – wie das Kind zum Namen kam

Wie so oft ranken sich auch hier etliche Geschichten um die Namensgebung dieser Drinks. Wir wissen gar nicht recht, welche wir euch erzählen wollen. Denn da gibt es unter anderem eine blutige und die farbenfrohe, die man viel lieber erzählen möchte.

Zuerst die Gute?

Ok! Aufgrund der ungleichen Dichte von Likören, Säften und Schnäpsen schichten sich die Flüssigkeiten bei einem nicht gemixten Drink übereinander. Vorausgesetzt man gießt alle Zutaten vorsichtig aufeinander, ergibt sich im Glas ein stabiles, farbenfrohes Trink-Spektakel. Na, macht’s schon klick? Genau – dieses alkoholische Farbspektrum mutet von der Seite aus betrachtet, einem bunt schimmerten Hahnenschwanz an. Und ganz simpel: Cocktail heißt ins Deutsche übersetzt: Hahnenschwanz.

Ihr wollt wirklich die blutige Story lesen?

Wir fassen sie ganz kurz – Hahnenkampf. Der Besitzer des Siegerhahnes hatte nach Sieg eines Kampfes, das Recht, die bunten Schwanzfedern des erlegten Gegners auszureißen. Was wäre ein Sieg ohne Gewinner-Drink gewesen? “On the Cock’s tail” wurde der Sieg begossen. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus der Name “Cocktail” für die Drinks, die nach einem solchen Hahnenkampf gereicht wurden. Sad Story – wir haben euch gewarnt.

Vielen Geschichten liegt also tatsächlich der “Hahnenschwanz” zugrunde.
Vermutlich waren die damaligen Cocktails noch nicht so quietsche bunt, wie wir manchen heute kennen. So gern wir die erste Story glauben möchten …

 

A cocktail a day keeps the doctor away?

Die “Cocktails” um 1820 wurden noch vor dem Frühstück verzehrt. Allerdings waren diese noch weit entfernt von Cocktails, die wir heute kennen und lieben. Die Mixgetränke bestanden aus mit Wasser verdünnten Spirituosen, welche zusätzlich noch mit Zucker gesüßt wurden. Zusätzlich würzte man den “Cocktail” mit Bitters aus Kräutern und Gewürzen. Diese wurden in Apotheken hergestellt und waren eher als Heilmittel etabliert. Alkohol und eben auch jene Bitter-Spirituosen sollten zur Heilung von Unwohlsein und zum Auftrieb des allgemeinen Wohlbefinden verhelfen. Deswegen waren Cocktails zunächst vitalisierende, hochprozentige Drinks, die man schon in der Früh verzehrte.

Cocktail oder Longdrink? It’s tricky.

Liest der Laie eine üppige Getränkekarte in einer Bar, bemerkt man schnell den irritierten Blick – Cocktail und Longdrinks? Ist das nicht das Gleiche? Eben nicht! Aber das Schwierige: Eine feste Definition gibt es nicht. Als eine Art Faustregel lässt sich sagen: Sind die Grundbestandteile deines Drinks mindestens zwei (oder mehr) alkoholische Zutaten, dann ist es ein Cocktail. Bei einem Longdrink kommt es auf die Menge des enthaltenen Alkohols an, dadurch kommt es allerdings auch zu Überschneidungen. Ein klassischer Cocktail enthält bis zu 9cl Alkohol – alles darüber ist ein Longdrink (Ausnahmen: Sours und Fizzes).

Ob “Hahnenschwanz” oder ein ganz anderer Namensgeber – wir sind auf jeden Fall mehr als happy über diese grandiosen Drinks und schreiben die Geschichte weiter. Cheers!

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